Microblading ist eine manuelle Form der Pigmentierung
Beim Microblading werden feine, haarähnliche Linien mit einem Handinstrument gezeichnet. Die sogenannte Blade besteht aus einer Anordnung feiner Nadeln; sie wird von Hand geführt. Damit unterscheidet sich die Ausführung von gerätegestützter Pigmentierung. Microblading gehört selbst zum Bereich Permanent Make-up und ist keine Alternative außerhalb dieser Behandlungsgruppe.
Ziel kann sein, Lücken zu ergänzen oder die Brauenform deutlicher erscheinen zu lassen. Ob die manuelle Härchenzeichnung passt, hängt von Haut, vorhandenen Brauen, Restpigmenten und dem gewünschten Look ab. Der Name einer Technik garantiert weder Natürlichkeit noch eine bestimmte Haltbarkeit.
1. Ausgangssituation und Erwartungen besprechen
Olga Keller führt Beratung und Behandlung persönlich durch. Sie besprechen Ihre Wünsche, frühere Pigmentierungen und relevante gesundheitliche Fragen. Nennen Sie bekannte Allergien, Hautprobleme, Medikamente und bisherige Reaktionen. Medizinische Fragen müssen gegebenenfalls ärztlich geklärt werden; verordnete Medikamente nicht eigenständig absetzen oder verändern.
2. Form vorzeichnen und Farbwirkung abstimmen
Die geplante Form wird vorgezeichnet und mit Ihnen besprochen. Vorhandene Härchen und Gesichtsproportionen geben die Orientierung. Eine Farbvorlage kann Ihre Wünsche erklären, ist aber keine Zusage für ein identisches Ergebnis in der Haut.
Auch bei sorgfältiger Produktauswahl sind Unverträglichkeiten möglich. Fragen Sie nach den verwendeten Pigmenten und nennen Sie bekannte Allergien. Weitere Hinweise finden Sie im Beitrag zur Pigmentwahl beim Microblading.
3. Die vereinbarte Härchenzeichnung umsetzen
Mit dem manuellen Instrument werden die abgestimmten Linien pigmentiert. Hygienisches Arbeiten und geeignetes steriles Einmalmaterial sind grundlegende Anforderungen; sie machen eine Behandlung nicht risikofrei. Das Empfinden ist individuell. Besprechen Sie mögliche Maßnahmen zur Schmerzlinderung vorab und geben Sie während des Termins Rückmeldung.
4. Pflegehinweise verstehen und Heilung abwarten
Nach dem Termin erhalten Sie persönliche Hinweise für Reinigung, Pflegeprodukte, Kosmetik und Aktivitäten während der Heilung. Entfernen Sie Schorf nicht selbst. Die frische Farbe ist noch nicht das endgültige Ergebnis; die Entwicklung kann von Person zu Person abweichen. Eine feste Aussage, wann jede Kruste abgefallen oder die Haut vollständig abgeheilt ist, wäre unzuverlässig.
Bei Unsicherheit fragen Sie im Studio nach. Ungewöhnliche Beschwerden oder medizinische Probleme gehören in ärztliche Hände.
5. Das abgeheilte Ergebnis kontrollieren
Die frühe Nachkontrolle wird üblicherweise nach 4–6 Wochen individuell vereinbart. Ob Nacharbeit sinnvoll ist, richtet sich nach dem abgeheilten Zustand und der gemeinsamen Abstimmung. Die Kontrolle bedeutet nicht automatisch, dass erneut pigmentiert werden muss.
Wenn die Farbe nach längerer Zeit nachlässt, kann eine Microblading-Auffrischung besprochen werden. Dieser spätere Termin ist von der frühen Nacharbeit zu unterscheiden.
Härchen oder Schattierung wählen
Wenn Sie eher eine pudrige Farbfläche als einzelne Linien wünschen, können Powder Brows als Gestaltungsoption besprochen werden. Die Übersicht zum Augenbrauen-PMU und die häufigen Fragen zur Brauenpigmentierung helfen bei der Vorbereitung.
Die Entscheidung treffen Sie anhand Ihrer Ausgangssituation und der persönlichen Beratung. Vereinbaren Sie bei offenen Fragen zunächst eine kostenlose PMU-Beratung bei Olga Keller.